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Everything you (n)ever wanted to know about your favorite band - in german only!

Fanpost mit Folgen

Mandy-Celine aus Wutha-Farnroda hat uns einen Brief geschrieben. Sie fragt: Wir haben hier seit 4 Wochen Internet (yeah) und ich lese euren Blog seitdem sehr gerne (hihi), nur wann kommt denn mal wieder ein neuer Beitrag? ;-)

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Liebe Mandy-Celine, danke für deine offenen Worte. Bitte entschuldige den Verzug, wir dachten sehr oft mal an einen neuen Post, doch im selben Moment dachten wir auch an so manch andere Dinge. Falls du wissen möchtest, was uns den Schlaf der letzten Wochen geraubt hat, dann lies ruhig weiter:

Warum muss unsere Einspritzpumpe genau jetzt rumzicken?

Wird sie 3.600 Kilometer in 15 Tagen überleben?

Was ist eine Einspritzpumpe überhaupt?

Wo bleibt die Bestätigung der Jugendherberge in Ingolstadt und wieso hat die Supportband das Datum noch nicht online gestellt?

Wie viele Unterhosen muss man bei so einem Trip eigentlich planen?

Auf welchem Platz im Bus schläft es sich am besten und in welcher Position?

Sollten wir noch vor der Tour T-Shirts nachbestellen und wenn ja, wie viele und in welchen Größen?

Was macht man eigentlich an nem Offday in Berlin?

Hat Hagen in Karlsruhe wirklich eine Wohnung mit Platz für 12 müde Herren?

Wie läuft das eigentlich mit der Bezahlung bei Amazon?

Fahren wir nach Ingolstadt zum Waschen in die Limes-Therme Bad Gögging oder wird Waschen völlig überbewertet?

Lohnt sich eine Endorsement-Anfrage bei Ohropax?

Wie lange fährt man eigentlich von Karlsruhe nach Hamburg?

Warum haben wir die Tour eigentlich nicht „Waste Of Gas 2011“ getauft?

Macht es Sinn, einen Wasserkocher einzupacken?

Macht man sich mit einem Wasserkocher im Bus lächerlich?

Wird unser Tontechniker rechtzeitig alle Infos beisammen haben?

Warum hat sich der EMP-Produktmanager gerade für das Broken Bottles-Shirt entschieden?

Ist es Pflicht, bei jeder Show zu sagen: „Ihr seid bisher die Besten der gesamten Tour!“?

Wie verstauen wir 11 Paletten Apfelwein im Kofferraum?

Wie bekommen wir den Bus nach 15 Tagen wieder sauber und wie lange dauert es bei herbstlichen Temperaturen, bis sich Maden zu Fliegen entwickeln?

Jammern auf höchstem Niveau war selten mit so viel Vorfreude verbunden wie in diesen Zeiten. Und die Bestätigung der Jugendherberge Ingolstadt kam just in diesem Moment.

 

Lila auf Gelb

Freunde, der Sinn dieses Blogs soll ja unter anderem in seiner Exklusivität liegen. Heißt: Wir möchten euch hier mit Informationen versorgen, die ihr - neben uns und ein paar wenigen anderen auf dieser Welt - als allerALLERerste aufsaugen könnt. Spannen wir also den Bogen zum eigentlichen Thema: Bald wird es neue T-Shirts geben.

Bis es zu zwei finalen Designs kam, war ein langer Weg zu bestreiten, auf dem viel diskutiert, verglichen, abgeschätzt und beleidigt wurde. Von “Nein, ich will definitiv kein Blut und so ne Scheiße mehr auf einem Shirt sehen!!!” ging es über “Hmmm, meinste echt, dass wir sowas machen können?” und “Okay, das klingt nach nem Kompromiss” zu “Yo, dann bleibt’s also bei diesen beiden Versionen”.

Das Resultat befindet sich nun in der Druckerei unseres Vertrauens und wird hoffentlich bis zum Nonstock Open Air in gut zwei Wochen (20.8.) in unseren (und euren) Händen liegen.

Hätte man mir vor nem Jahr gesagt, dass ich mal so ein Shirt an den Mann/die Frau zu bringen versuche - ich hätte gelacht und die Daumen gedrückt, dass der Fall wirklich eintrifft, aber irgendwie nicht so recht daran geglaubt. Umso froher bin ich/sind wir nun, dass der Hase am Laufen ist und bald seinen Weg in die Welt findet. Bitte findet es genau so gut wie wir. BITTE!!!

Viel Spaß für wenig Geld - und bald auch in deinem Kleiderschrank!

Wir sehen uns beim Nonstock!

PS: Shirt-Design Nummer zwei bleibt bis zum Nonstock geheim. Ätsch!

Rueckschau: Traffic Jam Open Air

Man sagt ja immer so schön, dass große Ereignisse ihre Schatten voraus werfen.
Der Schatten des großen Ereignisses namens Traffic Jam war gewaltig - und dementsprechend merkwürdig war dann der Moment, an dem die Sonne am Himmel strahlte und wir zu 2nd Chapter auf die Bühne kamen.
Die folgenden 40 Minuten zogen an mir vorbei wie ein Rausch, ich kann mich ehrlichgesagt an keine meiner Ansagen mehr erinnern. Ich habe mich mitreißen lassen, habe einfach nur noch funktioniert - und sah nach jedem Song schon den Moment vor mir, an dem der letzte Ton verklungen ist und ich wieder auf dem Boden der Tatsachen sitze. Es ging alles viel zu schnell. Und es war alles viel zu schön …

Der Empfang des Publikums, der Beifall nach jedem Song, die strahlenden Gesichter, die tragenden Hände beim Stagedive, die Leute, die mitsangen, obwohl sie den Text nicht kannten, die Mädchen, die “Ausziehen!” riefen und es doch nicht taten - danke! DANKE!

Schaut auf unsere Facebook-Seite, dort findet ihr Fotos, Videos und eben alles, was wir von diesem Tag mitnehmen konnten. Ein nettes Interview mit Echo-Live gibt es auf http://www.echo-live.de/events/events2011/trafficjam/artikel/Unleash-The-Sky-Traffic-Jam-Echo-Live-2011;art423,1237
(weiß jemand, wie ich hier nen Link einfügen kann???)

Und über allem stehen zwei Erkenntnisse:
1) Der Gitarrist von Agnostic Front ist NICHT der Busfahrer von Stick To Your Guns
2) Wir freuen uns wie Sau auf das Nonstock Open Air am 20.8.

Intime Einblicke in unseren Backstage-Tag folgen noch. Da muss ich erst noch mit dem Jugendschutz sprechen.

Vorwaerts in die Vergangenheit

Zweimal werden wir noch wach,
hossa, dann ist Trafficjam-Tag!

Je näher dieses Festival kommt, umso höher steigt mein Puls. Und es ist schon sehr lange her, dass ich auf der Bühne stand und auf so eine große Menschenmenge blickte. Genauer gesagt war es im Sommer 2006. Wo? Genau, beim Traffic Jam.

Damals gab es eine Band namens Casketnail - 3/5 der heutigen UTS dürfte diese Kapelle noch recht gut im Sinn sein. Wir hatten bis dato nie zuvor die Chance, uns vor so einem Menschenauflauf zu präsentieren, dazu kamen mit Caliban und Ignite zwei Bands an diesem Tag, zu denen wir ehrfürchtig aufsahen. Ich werde diese Show nie vergessen. Allein die Wall of Death beim Song “I hope it hurts” war es wert, Musik zu machen (youtube hält da noch immer ein recht nettes Video bereit) und die Aftershowparty weist einige Erinnerungslücken auf.

Heute, fast genau fünf Jahre später, kann ich wohl behaupten: Herrgott waren wir schlecht! Es ging bei diesem Auftritt so einiges schief - und wenn ich mir heute auf DVD meine Moves von damals anschaue, muss ich mich fremdschämen.

Was lernen wir daraus? Es kann nur besser werden. Und das wird es auch!

Wir freuen uns auf Freitag!

(Und spielen übrigens um 16.20 Uhr! Alle weiteren Infos auf www.trafficjam.de)

Oliver Kahn und ich

Als der FC Bayern München 2001 in letzter Sekunde Deutscher Fußballmeister wurde, sah man Oliver Kahn nach Spielschluss in gewohnt tollwütiger Manier die Meisterschale in Richtung Fanblock stemmen. Er rief mehrfach “Da ist das Ding! Da ist das Diiiing!” …

Säße Oliver Kahn heute bei unserem Bassisten auf der Couch, dann würde er sich die Augen reiben. Er würde aufspringen, wie damals, würde einen Teil der 1.000 CDs gen Himmel heben und brüllen: “Da sind die Dinger! Da sind die Dingeeeeer!!!”

Anschließend würde er die Cellophanierung durchbeißen und sich ins Innere des frisch gepressten Werks vorpirschen. Er würde sagen “Wow, das ist wirklich ein toller Metallic-Effekt, auf dem Cover wie im Booklet.” und “Hey, diese persönlichen Anmerkungen zu jedem Song verschaffen dem Hörer eine ganz neue, sehr intime Sichtweise”.

Auf die Frage, wie er das Design denn so insgesamt fände, würde er mit leuchtenden Augen antworten, dass alles sehr stimmig gestaltet wurde und einen sehr verträumten, sehnsüchtigen Charakter besäße. Ob er sich gleich eine CD mit nach Hause nehmen könne, würde er fragen, während ihn “Cheap Wine And Golden Dreams” an seine Karlsruher Jugendzeit erinnert. Wir müssten ihm leider entgegnen, dass die Songs erst ab 1. Oktober erhältlich seien - was ihn in Kombination mit dem Kinderchor bei “Back To Zero” doch sehr traurig machen würde.

Am Ende fände er noch ein Stück Cellophan zwischen seinen Schneidezähnen, das er uns liebevoll als kleine Erinnerung da ließ. Er würde uns herzhaft High Five geben, in seinen Ferrari Testarossa einsteigen und auf dem Heimweg das Finale von “Copy Of The Copy” summen. Be honest, be yourself, be real. Show everybody how you really feel. Set a big sign, one last time. Denn das hat er definitiv, der Oliver.

Warum? WARUUUUUM?!?!?!?!?!?

Freunde, ich versuche nun schon seit cirka drei Stunden, eine 1A-Einleitung in dieses Textfeld zu hacken. Eine Einleitung, die sofort Lust auf mehr macht, die den Sinn erklärt, euch fesselt und anschreit “Ihr werdet ab jetzt jeden Tag diesen Blog lesen und euch freuen!!!”. Doch mir fällt nichts ein. Kommen wir also ohne Umwege zum Wesentlichen: Warum sind wir hier? Warum dieser Blog?

Schuld daran sind meine Bandscheiben, die mir seit gut zwei Wochen Probleme bereiten (dem WFF sei Dank!). Im Zuge dessen gestaltet sich das Einschlafen teilweise sehr problematisch - und was macht man, wenn man nicht schlafen kann? Ich für meinen Teil liege wach und denke nach. Im Zuge dieses nächtlichen Nichtschlafenkönnens kam mir neulich die Idee: Geil, morgen kauf ich mir Leberwurst! Und direkt danach: HEY, WIESO MACHEN WIR EIGENTLICH NICHT MAL NEN BAND-BLOG?!?!?!

Was euch hier von nun an erwarten wird, wissen wir selbst noch nicht so genau. Ihr werdet auf jeden Fall Einblicke bekommen, die Facebook und all den anderen Seelenfressern verwehrt bleiben. Werdet Privates erfahren, Hintergründe, mal was lustiges, mal eher kritisch. Und immer viele Fotos, versprochen!

Heavy Metal is the fukking law!

Paddy | UTS